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DAS VERTEILTE SYSTEM
Funktionsweise des verteilten Systems
Die Funktion des verteilten Systems arbeitet für den Kunden unbemerkt.
Er richtet
seine Anfrage über die Eingabeoberfläche wie gewohnt. Erst hier
fangen die
Unterschiede an: anstatt dass ein Rechner
die Auskunft berechnet, werden
mehrere Rechner mit unterschiedlichen Datenbeständen beteiligt. In
DELFI sind
dies typischerweise 3 Rechner an einer Auskunft beteiligt: zwei mit regionalem
Datenbestand und ein Rechner mit Fernverkehrsdaten. Koordiniert werden
die
Abfragen durch einen sogenannten sogennanten Suchkontroller, der über
Schnittstellen (API) mit anderen Rechnern verbunden ist und von ihnen
die
notwendigen Teilinformationen abfragen kann. Ein Austausch von Fahrplandaten
ist
nicht notwendig. Daher bietet sich das System an, um räumlich sehr
weit verteilte
Gebiete per Auskunft zu verknüpfen oder um dynamische Informationen
einzubinden.

DELFI Systemarchitektur
Vorteile des verteilten Systems
Daten: Die Teilnehmer benötigen nur ihre Daten und können dennoch
Auskünfte in
weit entfernte Gebiete anbieten.
Flexibilität: Durch die Erweiterbarkeit ist das System zukunftsträchtig.
Siehe auch
Zukunftsvisionen.
Nachteile des verteilten Systems
Rechen- und Verbindungsaufwand: Es ist mit einem erhöhten Rechenaufwand
und
mit zusätzlichen Kommunikationskosten zu rechnen. Die reine Rechenzeit
verdreifacht sich in etwa gegenüber einem einzelnen Rechner und pro
Verbindungsauskunft fallen etwa 10 kByte zu übertragende Daten an.
Verfügbarkeit: Die Partner sind aufeinander angewiesen,
um das verteilte System
nutzen zu können. Ausfälle müssen geeignet abgefangen werden.
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