zHV geht online

Ein umfassendes, überregionales Verzeichnis, in dem alle Haltestellen mit zahlreichen Attributen abgelegt und über eine eindeutige, unveränderbare und deutschlandweite Haltestellen-ID (Haltestellen-Identifikation) (DHID (Deutschlandweit einheitliche Haltestellen-ID)) auffindbar sind, das ist die Vision hinter dem Projekt zHV (Zentrales Haltestellenverzeichnis) – dem zentralen Haltestellenverzeichnis. Die Braunschweiger WVI GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) hat das System im letzten Jahr nach den Vorgaben der DELFI-Partner aufgebaut und wird es für die nächsten drei Jahre betreiben. Pünktlich zur 2. DELFI-Konferenz wurde das zHV (Zentrales Haltestellenverzeichnis) nach ausgiebigen Tests durch die rms GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) online geschaltet.

Zum Start sind zunächst die Haltestellen der fünf Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg und Hessen für die Nutzer zugreifbar. Die Daten der übrigen Bundesländer folgen Schritt für Schritt. Der Abruf und die Aktualisierung der Haltestellendaten durch die DELFI-Partner erfolgt künftig über eine dokumentierte Webservice-Schnittstelle, die aktuell in die gängigen Fahrplandatenverwaltungswerkzeuge durch deren Hersteller implementiert wird.

Zusätzlich ermöglicht eine Web-Anwendung mit Tabellen- und Kartendarstellung ein interaktives Arbeiten mit den Haltestellendaten. Interessierte Dritte können sich beim zHV (Zentrales Haltestellenverzeichnis) registrieren und erhalten dann einen Zugang, über den sie Zugriff auf den jeweils tagesaktuellen Datenstand einschließlich der Möglichkeit zum Download des kompletten Haltestellenbestandes haben.

 Web-Anwendung des zHV (Zentrales Haltestellenverzeichnis)