DELFI-Prinzip

DELFI basiert auf einem verteilten System. D.h. die Verbindungsauskunft wird nicht aus einem Datenpool berechnet, sondern auf Basis der Daten von bis zu drei Systemen ermittelt.

DELFI basiert auf einem verteilten System. D.h. die Verbindungsauskunft wird nicht aus einem Datenpool berechnet, sondern auf Basis der Daten von bis zu drei Systemen ermittelt.

Funktionsweise des verteilten Systems

Der Kunde stellt über seine lokale Fahrplanauskunftsseite eine deutschlandweite Verbindungsanfrage. Die Technik hinter DELFI bleibt ihm verborgen. Am Ergebnis seiner Auskunft kann er jedoch schon erahnen, dass mehrere Systeme an der Verbindungsauskunft beteiligt sind.

Durch genauen Blick auf das Ergebnis sieht er hinter den verschiedenen Verbindungsabschnitten die jeweiligen Betreiber für die Strecke aufgelistet. Siehe folgende Abbildung. Dort ist beispielsweise hinter dem Streckenabschnitt Frankfurt Main Dom/Römer bis Frankfurt Main Hauptbahnhof der Provider: RMV (Rhein-Main-Verkehrsverbund) (Rhein Main Verkehrsverbund) vermerkt. Hinter dem nächsten Abschnitt steht die DB (Deutsche Bahn) (Deutsche Bahn) und im Zielgebiet wird der HVV (Hamburger Verkehrsverbund) angezeigt.

Beispiel für das Ergebnis einer verteilten Verbindungssuche

Das verteilte System beruht auf einer Zusammenstellung der Gesamtverbindung aus verschiedenen Teilverbindungen, die von den lokalen Systemen geliefert werden.

Vorteil ist, dass DELFI immer auf die aktuellen Daten aller Beteiligten zugreift. Dies bedeutet aber auch, dass die beteiligten Systeme immer verfügbar sein müssen. Ausfälle müssen geeignet abgefangen werden. Auch die zeitliche Performance und die inhaltliche Qualität der Verbindungsauskunft sind an eine gut funktionierende Zusammenarbeit der Partner sowie an hochwertige, aktuelle Hard- und Softwareprodukte gebunden.